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Entwicklungsumgebung

Desktop per RDP

Mit einem RDP-Client öffnest du den grafischen Ubuntu-Desktop deines Workspaces von Windows, macOS oder Linux aus.

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RDP (Remote Desktop Protocol) ist der Standardweg auf den grafischen Ubuntu-Desktop deines Workspaces. Du brauchst dafür ein Gerät, das mit Tailscale im Workspace-Netz angemeldet ist, einen RDP-Client und die Verbindungsdaten aus dem Dialog Verbinden auf der Workspace-Kachel. Dort stehen Hostname, Port, Benutzername und Passwort, und dort lädst du auch die vorbereitete RDP-Datei herunter.

Einen RDP-Client wählen

Unter Windows ist die Remotedesktopverbindung bereits enthalten. Du öffnest sie über das Startmenü oder mit mstsc.exe. Alternativ gibt es Microsoft Remote Desktop im Microsoft Store.

Unter macOS nutzt du am besten Microsoft Remote Desktop aus dem Mac App Store, das Microsoft inzwischen Windows App nennt.

Unter Linux ist Remmina die empfohlene Wahl. Du installierst es über den Paketmanager deiner Distribution, zum Beispiel mit sudo apt install remmina. Wer lieber auf der Kommandozeile arbeitet, nimmt FreeRDP (xfreerdp).

Verbindung herstellen

  1. Lade im Dialog Verbinden die RDP-Datei herunter und öffne sie. Sie startet deinen RDP-Client mit Adresse und Benutzername. Alternativ öffnest du den Client selbst und trägst Hostname und Port aus dem Dialog ein.
  2. Melde dich mit dem angezeigten Benutzernamen und dem kopierten Passwort an.
  3. Nach der Anmeldung erscheint der Ubuntu-Desktop. Die vorbereiteten Projektordner liegen im Home-Verzeichnis des Workspace-Benutzers.

Bleibt die Windows App unter macOS nach dem Passwort-Dialog ohne Reaktion oder meldet sie den Fehler 0x207, reichen die Ursachen von der Namensauflösung über Tailscale bis zu einer veralteten .rdp-Datei. Die Prüfschritte dazu stehen unter Fehlerbehebung.

Wenn dein Workspace zusätzlich VNC anbietet oder du lieber einen VNC-Viewer nutzt, findest du die Schritte unter Desktop per VNC.