GitLab ist eine Plattform für die Verwaltung von Code, vergleichbar mit GitHub: Sie speichert Repositories, zeigt ihre Änderungsgeschichte, lässt Änderungen prüfen und führt Pipelines aus. Die Application Platform betreibt ein eigenes GitLab unter gitlab.application-platform.com, an dem du dich mit demselben Account wie an der Plattform anmeldest.
Wie deine Projekte in GitLab liegen
Eine Gruppe ist ein Ordner für mehrere Repositories mit gemeinsamen Mitgliedern und Rechten. Jede Organisation hat eine Gruppe und jedes Projekt eine Untergruppe unter orgs/<organisation>/<projekt>/ mit einem Repository pro Komponente, etwa backend und der Name deiner App, dazu local-configuration mit der Konfiguration für Editoren und KI-Agenten und gitops-configuration, das beschreibt, welche Version mit welchen Einstellungen auf Dev und Produktion läuft.
Die Plattform pflegt darin die Dateien, die sie erzeugt, allen voran .gitlab-ci.yml und env/*.generated.env; diese änderst du nicht von Hand, alles andere gehört dir.
Was du in GitLab findest
Die Dateiansicht zeigt den aktuellen Code und die Liste der Commits. Der Zweig main ist der Hauptstand; was dort ankommt, rollt die Pipeline auf Dev aus. Unter Merge Requests lassen sich Änderungen vor der Übernahme auf main prüfen, was möglich, aber nicht vorgeschrieben ist. Unter CI/CD → Pipelines laufen die Pipelines, und in der Container- und Package-Registry legt die Pipeline Docker-Images und Pakete ab, siehe Bibliotheken.
Wofür du GitLab im Alltag öffnest
Klonen, committen und pushen erledigst du im Editor, im Terminal oder über einen KI-Agenten, siehe Änderungen sichern und veröffentlichen. GitLab selbst öffnest du, um Pipelines zu beobachten und den Produktions-Job über den Play-Button zu starten, um bei einer roten Pipeline das Log zu lesen und um Merge Requests zu kommentieren und freizugeben. Die Repository-Links stehen in der Projektübersicht der Plattform.
Was die Pipelines im Einzelnen tun, steht unter Was sind Pipelines?.