Netlify behalten
- Statische Seiten, Forms, Redirects. Kein eigener Prozess über Nacht.
Netlify ist stark, wenn die Seite gebaut wird und dann statisch rumliegt. Eine API, die die ganze Nacht läuft, eine Datenbank oder ein Store-Release sind ein anderes Produkt – und dort endet Netlify.

Netlify hat Jamstack populär gemacht: Git push, Vorschau, fertig. Das bricht, sobald die Seite nur die Schale ist und der Kern ein Dienst mit Zustand. Dann suchst du nicht „ein besseres Netlify“, sondern einen Ort für die restlichen Teile.
Forms und CDN sind Netlify. Dauerhafte Dienste nicht.
| Kriterium |
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|---|---|---|
| Statische Seiten und Jamstack-Frontends | Vollständig abgedeckt: Hugo, Astro und Next.js über vorbereitete Pipelines | Vollständig abgedeckt: Kernprodukt, sehr ausgereift und schnell eingerichtet |
| Globales CDN und Edge Functions | Teilweise abgedeckt: Reverse-Proxy und SSL pro Server; kein eigenes globales Edge-Netz | Vollständig abgedeckt: Weltweites CDN mit Edge Functions als zentralem Baustein |
| Build-Plugins und Ökosystem | Teilweise abgedeckt: Frei erweiterbare GitLab-CI-Jobs, aber kein Plugin-Marktplatz | Vollständig abgedeckt: Großer Katalog an Build-Plugins und Integrationen |
| Formularverarbeitung ohne Backend | Teilweise abgedeckt: Läuft über deinen eigenen Backend-Dienst, kein fertiges Formularprodukt | Vollständig abgedeckt: Formularverarbeitung ist Teil des Produkts |
| Backend mit dauerhaften Prozessen | Vollständig abgedeckt: NestJS, Laravel und FastAPI als vollwertige Dienste mit Datenbank | Teilweise abgedeckt: Serverless und Edge Functions, keine dauerhaft laufenden Dienste |
| Datenbanken und Server-Grundsetup | Vollständig abgedeckt: Docker, Datenbanken, Reverse-Proxy, SSL, Firewall und Backups werden eingerichtet | Teilweise abgedeckt: Über Partner und Integrationen von Drittanbietern |
| Eigene Server nutzen | Vollständig abgedeckt: Eigener Server per SSH oder Managed Server der Plattform | Nicht angeboten: Nicht unterstützt, die Auslieferung läuft über die Netlify-Infrastruktur |
| Mobile Apps bauen | Vollständig abgedeckt: Flutter, Expo sowie native iOS- und Android-Projekte inklusive Build-Umgebungen | Nicht angeboten: Nicht Teil des Produkts |
| Im App Store und Play Store veröffentlichen | Vollständig abgedeckt: Metadaten, Screenshots und Versionen über Fastlane aus der Plattform heraus | Nicht angeboten: Nicht Teil des Produkts |
| Remote-Workspaces | Vollständig abgedeckt: Ubuntu-Workspaces mit VS Code, JetBrains, RDP und VNC. iOS-Builds auf macOS-Geräten der Pipeline | Nicht angeboten: Nicht Teil des Produkts |
| Standort der Verarbeitung | Vollständig abgedeckt: Betrieb in der EU mit Auftragsverarbeitungsvertrag, Server frei wählbar | Teilweise abgedeckt: US-Anbieter, Verarbeitung nach US-Recht |
Grün bedeutet vollständig abgedeckt, gelb teilweise, grau nicht vorgesehen. Netlify ist im Jamstack-Bereich ausgereift – der Unterschied liegt darin, wie viel der Kette die jeweilige Plattform abdeckt.
Stand: 9. September 2026. Grundlage sind die öffentlich dokumentierten Funktionsumfänge der genannten Anbieter. Angaben können sich ändern; maßgeblich ist die jeweils aktuelle Darstellung des Anbieters. Logos sind Marken der jeweiligen Rechteinhaber und dienen nur der Zuordnung.
Netlify staffelt nach Bandbreite und Build-Minuten. Details stehen auf der Netlify-Preisseite. Bei uns kommen Plattform und Server als eigene Posten.
Docker
Datenbanken
Reverse-Proxy
SSL
Backups
Firewall
Kubernetes
Monitoring
Der Umzug läuft schrittweise, dein bestehendes Repository bleibt die Grundlage.
Nutze deinen eigenen Server per SSH oder einen Managed Server. Docker, Datenbanken, Reverse-Proxy, SSL, Firewall und Backups werden eingerichtet.
Lege dein Projekt im Assistenten an und wähle den Stack. Repository, Projektstruktur und CI/CD-Pipeline entstehen mit.
Übertrage deinen bestehenden Code in das Repository. Umgebungsvariablen und Secrets liegen zentral im Projekt.
Domain, DNS und Zertifikate gehören zum Setup. Sobald die Pipeline grün ist, stellst du den DNS-Eintrag um.
Für Build und Deployment einer statischen Seite ja, darüber hinaus deckt sie mehr ab. Ein eigenes globales CDN bringt sie nicht mit. Wenn die Auslieferungsgeschwindigkeit für ein weltweites Publikum dein wichtigstes Kriterium ist, bleibt ein vorgeschaltetes CDN sinnvoll.
Ja. Hugo und Astro gehören zu den Templates und werden über eine reguläre GitLab-CI-Pipeline gebaut. Der Build-Befehl bleibt derselbe, nur der Ausführungsort ändert sich. Schritte wie Linting oder Bildoptimierung fügst du selbst hinzu.
Beide sind an Netlify gebunden und müssen beim Wechsel ersetzt werden. Formulare und kleine Funktionen laufen stattdessen in deinem eigenen Backend, zum Beispiel mit NestJS, Laravel oder FastAPI. Das bedeutet beim Umzug zusätzliche Arbeit, danach gehören Logik und Daten aber zu deinem Code.
Die Plattform arbeitet mit GitLab CI. Branch- und Merge-Request-Pipelines lassen sich so konfigurieren, dass sie eigene Umgebungen bereitstellen. Weil die Konfiguration in deinem Repository liegt, bestimmst du, welche Branches eine Umgebung erhalten und wie lange sie bestehen bleibt.
Netlify rechnet nutzungsbasiert ab, einschließlich Bandbreite, Build-Minuten und Funktionsaufrufen. Bei der Application Platform zahlst du für die Plattform und deine Server. Bei gleichmäßiger Auslastung wird die Kostenentwicklung dadurch besser planbar.
Eine statische Site kann auf Netlify bleiben. Der Prozess dahinter muss das nicht.